• Unsere Geschichte

    Unsere Geschichte

    Es begann mit wenigen Menschen

    und einem Hauskreis, der sich allmählich zu einer Gemeinde entwickelte. Im Mai 2014 wurden die neuen Gemeinderäumen in Nürtingen bezogen.

  • Unsere Ziele

    Unsere Ziele

    Unser Ziel fassen wir in dem Akronym E.H.R.E zusammen.

    Wir wollen Gott ehren, indem wir Menschen mit der guten Nachricht von Jesus Christus (E)rreichen, ihnen in der Gemeinde eine (H)eimat bieten, ihnen helfen, als Christen zu (R)eifen und ihre Gaben (E)inzusetzen, damit sie wieder andere für Jesus erreichen.

  • Unsere Überzeugungen

    Unsere Überzeugungen

    Wir stehen zu den Grundsätzen der Reformation

    Als Freikirche bekennen wir uns zu den Grundsätzen der Reformation. „Allein die Schrift“ – „allein der Glaube“ – „allein die Gnade“. Wir glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist und damit auch der verbindliche Maßstab in allen Glaubens- und Lebensfragen.

  • Struktur

    Unsere Struktur

    Geleitet von Ältesten - aber jeder arbeitet mit

    Wir legen Wert darauf, dass jeder Christ in der Gemeinde ehrenamtlich mitarbeitet. Die Gemeinschaft untereinander wird bei uns durch Kleingruppen und Diakonate gefördert.

  • Angebote

    Unsere Angebote

    Als Gemeinde sind wir für Sie da:

    Nutzen Sie unsere Angebote, um eine Beziehung zu Jesus Christus zu bekommen oder, um ihn besser kennenzulernen und ihm konsequent nachzufolgen.

  • FAQ

    FAQ

    Oft gestellte Fragen an uns

    Antworten auf ihre Fragen finden Sie in der Rubrik „FAQs zu uns“. Falls nicht: Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir nehmen uns Zeit für Sie.

    Kontakt aufnehmen

Lernen Sie uns kennen

Wir über uns

In unseren Gottesdiensten sind Gäste jederzeit herzlich willkommen. Wichtig ist für uns eine biblisch fundierte Verkündigung, die im Mittelpunkt unserer Versammlungen steht. Uns ist dabei ein praktischer Bezug der Predigt zum persönlichen Leben und zur Gegenwart wichtig.

Unsere Gottesdienste verstehen wir als Ausrichtung auf Gott, als Ermutigung und Korrektur für das persönliche Leben und auch als Ort der Begegnung mit anderen Christen.

Kinder sind herzlich willkommen. Sie sind zunächst im Gottesdienst mit dabei. Vor der Predigt können sie in die parallel stattfindenden Kinderstunden-Gruppen gehen.

In Bibelstunden und verschiedenen Gruppen und Kreisen wollen wir Gottes Willen für unser persönliches Leben noch besser kennen lernen, um ihn zu tun.

Als evangelische Freikirche bekennen wir uns zu den Grundsätzen der Reformation. „Allein die Schrift“ – „allein der Glaube“ – „allein die Gnade“. Einer unser Schwerpunkte ist das Gebet und der Auftrag unseres Herrn Jesus, seine gute Nachricht in der ganzen Welt weiterzusagen. Deshalb beteiligen wir uns als Gemeinde an der Unterstützung von 17 Missionaren.

Wir beanspruchen nicht, die allein richtige und wahre Gemeinde zu sein. Von unserer Ausrichtung her sind wir evangelikal, konservativ und nicht charismatisch.

Lesen Sie mehr über uns in unseren Zielen.


Die Geschichte unserer Muttergemeinde in Stuttgart

Erste Schritte

Die geistlichen und politischen Nöte der Stadt Stuttgart am Ende des 2. Weltkriegs brachten drei Frauen zum Gebet zusammen. Die gewonnene Freundschaft in Jesus Christus setze sich nach dem Krieg fort und mündete schließlich in einen Bibel- und Gebetskreis, dem fast ausschließlich Frauen angehörten. Dieser traf sich bei Maria Kuhn im Wohnzimmer.

Ruth Dieterich und Gertrud Fischer unterstützten sie und bildeten eine Wohn- und Lebensgemeinschaft mit ihr. Besonders unter dem Dienst von Ruth Dieterich wurde Menschen in ihrem Christsein weitergeholfen. Dieser Kreis hatte ein Anliegen für die weltweite Mission. Viele Missionare besuchten den Kreis gerne während ihres Deutschlandaufenthalts, weil sie dort eine außergewöhnliche Unterstützung durch Gebet fanden. Doch auch durch zahllose Pakete sowie Geldspenden wurden diese Missionare unter persönlichen großen Opfern unterstützt.

Ein Generationswechsel

Als die oben genannten Frauen selber älter wurden und sich die Notwendigkeit einer wirklichen Gemeindearbeit zeigte, kamen 1985 nach Abschluss ihrer Missionsausbildung Michael und Dorothee Happle als vollamtliche Mitarbeiter dazu. Zunächst gemeinsam mit den beiden Glaubensschwestern sowie dem Ehepaar Raible wurde die Arbeit weiter entwickelt. Junge Menschen kamen zum Glauben an Jesus Christus, bildeten Familien und wuchsen in eine herzliche Gemeinschaft mit den älteren Frauen hinein. Das war eine spannende Phase – 20-Jährige und Großmütter als zwei große Blöcke mit wenigen anderen zusammen als Gemeinde. Aber die Liebe der Älteren und die Dankbarkeit der Jüngeren wurden zum nötigen Mörtel.

Mit der Zeit wurde die Verantwortung durch einen Kreis von verantwortlichen Männern übernommen. Als Michael Happle eine überörtliche Verantwortung zusätzlich übernahm, kam die nötige Ergänzung durch Thomas Powilleit (ab 1996) sowie seine Frau Eva (nach der Heirat 2000). Ab 2012 kam Joel Fey als vollzeitlicher Mitarbeiter für den Dienst an Kindern und Jugendlichen dazu.

Äußeres Wachstum

Nachdem man sich zuerst viele Jahre in einem Wohnzimmer getroffen hatte und zwischenzeitlich einige Jahre in einer Schulaula in Leinfelden bzw. einem Kirchen-Gemeindesaal zusammen gekommen war, wurden 1986 die ersten eigenen Gemeinderäume in der Rosenbergstraße 50/1 im Stuttgarter Westen angemietet. Weil der HERR immer mehr Menschen dazu führte, wurden diese Räume mehrfach erweitert, bis schließlich im Januar 2000 der Umzug in das Haus gegenüber nötig wurde. Als diese Räume erneut zu klein wurden, fanden wir ein Baugrundstück in der Zuckerfabrik 18 in Bad Cannstatt. Seit 2010 steht dort unser Gemeindehaus, das Zentrum unserer heutigen Gemeindearbeit.

Inzwischen ist die Gemeinde sowohl von der Altersstruktur als auch von ihrer Glaubens- und Lebenserfahrung her ausgeglichener geworden. Mehr als 300 Personen gehören dazu. Noch immer haben wir gut 50 Senioren (über 60-Jährige) in der Gemeinde, aber auch ca. 100 Kinder und ihre dazu gehörenden Eltern sowie fast 30 Teilnehmer am Kreis junger Erwachsener.

Gemeindegründung Nürtingen

Das stetige Wachsen der Stuttgarter Gemeinde brachte einige Mitglieder aus dem Nürtinger Raum auf die Idee, die Arbeit vor Ort auszubauen. Zunächst startete die Arbeit mit Bibelstunden und Hauskreisen.

Im Mai 2014 bezog die EfA – FcG Nürtingen ihre Räumlichkeiten in der Schlosserstraße 4 in Nürtingen. Seitdem finden hier regelmäßig Gottesdienste, Bibelstunden und Veranstaltungen für Kinder statt.

Weltweites Anliegen

Die frühere Berührung mit Weltmission hat sich erfreulich weiter entwickelt. Inzwischen beteiligen wir uns bei 17 Personen aus der Gemeinde an der Unterstützung der weltweiten missionarischen Arbeit (von Stuttgart bis nach Ostasien). So ist Mission einer der Schwerpunkte unserer Gemeindearbeit.

Unsere übergemeindliche Verbindung haben wir besonders unter dem Dach der Mission „Evangelium für Alle“ (EfA). Diese Mission trägt den selben Namen wie wir. Wir sind auch geschichtlich und von unserem Auftrag her verbunden, doch organisatorisch getrennt.

Wir sind eine Evangelische Freikirche, während die Mission „Evangelium für Alle“ ein Missionswerk mit Sitz in Echterdingen ist. Darüber hinaus fördert die Mission „Evangelium für Alle“ den Kontakt zwischen verschiedenen Gemeinden in einer Art Arbeitsgemeinschaft. Wir als Gemeinde nutzen diese von der Mission zur Verfügung gestellten Struktur.

Als Gemeinde liegt uns besonders die Missionsarbeit mit dem Schwerpunkt Europa, aber auch die weltweite Missionsarbeit auf dem Herzen. Wir als Gemeinde unterstützen Mission, sowohl im Gebet als auch durch Finanzen. Auch die Entsendung von Mitarbeitern oder Besuche bei den Missionaren, seelsorgerliche Beratung und Hilfe im Deutschlandaufenthalt sind Teil unserer praktischen Unterstützung.

Befreundete Gemeinden

Im Rahmen von der Mission „Evangelium für Alle“ arbeiten wir mir verschiedenen Gemeinden zusammen. Diese Gemeinden erstrecken sich von Schleswig-Holstein bis nach Bayern und Südbaden sowie bis in die Schweiz und Österreich. In der Region Stuttgart sind sowohl im Raum Ludwigsburg, in Göppingen sowie im Nordschwarzwald befreundete Gemeinden zu Hause. Jede dieser Gemeinden ist selbstständig, doch durch gemeinsame Veranstaltungen sowie gegenseitige Hilfe im Predigtdienst und theologischem Austausch wird diese Gemeinschaft deutlich.


Unsere Ziele

Jesus Christus hat uns in der Bibel Aufträge gegeben, die wir als Gemeinde erfüllen wollen. Der Begriff E.H.R.E. steht für diese fünf Aufträge:

Als „Evangelium für Alle“ Stuttgart wollen wir Gott ehren, indem wir Menschen mit der guten Nachricht von Jesus Christus erreichen, ihnen in unserer Gemeinde eine Heimat bieten, ihnen helfen, als Christen zu reifen und ihre Gaben einzusetzen, damit sie wieder andere für Jesus erreichen.

Das Akronym E.H.R.E und manche Ausführungen dazu, haben wir freundlicherweise übernehmen dürfen von der FeG Gießen.

unsereziele


Gott ehren

Menschen erreichen

Heimat finden

Als Christ reifen

Unsere Überzeugungen

Auszugsweise nennen wir hier einige Glaubensüberzeugungen, um ein gewisses Profil deutlich werden zu lassen. Besucher unserer Gemeinde, die nähere Auskünfte wünschen, dürfen gerne unsere Ältesten und Diakone ansprechen.

1. Die Bibel

ist und enthält die einzige Grundlage unseres Glaubens. Sie ist das niedergeschriebene Wort Gottes und besteht aus den 66 Büchern des Alten und Neuen Testaments. Diese Heilige Schrift ist in allen Teilen von ‚Gott inspiriert und damit in den Urmanuskripten völlig fehlerlos (2. Tim. 3,16; 2. Petr. 1,21). Die Bibel ist unsere höchste und endgültige Autorität für Lehre und Leben. Sie muss mit Ehrfurcht behandelt und ihrem eigenen Anspruch gemäß ausgelegt werden. Die historisch-kritische Methode der Schrift¬auslegung mit ihrer Infragestellung von Wundern usw. lehnen wir entschieden ab. Wir glauben auch, dass Gott mit der Bildung des neutestamentlichen Kanons seine schriftliche Offenbarung an uns abgeschlossen hat.

2. Der eine Gott

existiert ewig, ohne Ursprung und Ende als drei Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist (Mt. 28,19; 2. Kor. 13,13). Er ist Schöpfer, Erhalter und Richter dieser Welt (1. Mose 1,1; Hebr. 1,3; Offb. 20,11–15). In seinem Sohn Jesus Christus tritt er auch als Retter der Welt in Erscheinung (1. Joh. 4,15; Joh. 3,17).

3. Der Herr Jesus Christus

ist ewiger Gott (Joh. 1,1–3; 1. Joh. 5,20) und wahrer Mensch (Röm. 9,5; Phil. 2,5–8). Wir glauben an seine jungfräuliche Empfängnis (Mt. 1,18–23), an sein sündloses Leben (Hebr. 4,15), an seinen stell¬vertretenden, vollgenügsamen Opfertod (2. Kor. 5,21), an ihn als den einzigen Mittler und Erlöser der Menschen (1. Tim. 2,5–6), an seine leibliche Auferstehung (Lk. 24,26–43), an seine leibliche Himmelfahrt (Apg. 1,9) und an seine leibliche Wiederkunft (Apg. 1,11).

4. Der Heilige Geist

ist die dritte Person der Gottheit (Joh. 16,7). Er überführt die Welt von Sünde (Joh. 16,8–11). Er bewirkt wahre Umkehr und Glauben. Er schenkt die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Joh. 3,5) und die Gliedschaft am Leib Jesu Christi (1. Kor. 12,13). Er bewohnt den Gläubigen ab dem Augenblick der Wiedergeburt, versiegelt ihn und verherrlicht Christus (Röm. 8,9; Eph. 1,13–14).

Der Heilige Geist möchte jedes Kind Gottes erfüllen (Eph. 5,18) und in das Bild Jesu Christi umgestalten (2. Kor. 3,17–18). Er bewirkt die Frucht des Geistes (Gal. 5,22), die das offensichtliche Zeichen der Wiedergeburt und der nachfolgenden Heiligung ist.

Der Heilige Geist schenkt den Gläubigen Gnadengaben, Charismen. Er ist souverän in der Mitteilung und den Wirkungen seiner Gnadengaben (Röm. 12,3–8; 1. Kor 12,8–10). Wir glauben jedoch, dass keine bestimmte Gabe als Beweis der Wiedergeburt angesehen werden darf (1. Kor. 12,28–30).

5. Der Mensch

ist von Gott geliebt (Joh. 3,16). Er ist eine direkte Schöpfung und ein Abbild Gottes (1. Mose 1,26–27). Die verschiedenen Evolutionstheorien (theistische; atheistische) lehnen wir ab.

Nach seiner Erschaffung fiel der Mensch in Sünde (1. Mose 3,1–24) und starb geistlich (1. Mose 2,17). Darum ist er jetzt von Natur aus ein verlorener Sünder (Röm. 3,23; Eph. 2,1).

Aus diesem Zustand kann sich der Mensch weder auf dem Weg der Religionen noch durch Philosophien und eigene Anstrengungen erretten (Eph. 2,8–9). Er braucht die neue Geburt aus Gott (Joh. 3,7) und vorher eine aktive Hinwendung zu ihm, verbunden mit einer Abkehr von allen falschen Wegen (Apg. 3,19; 19,19).

6. Das Heil

ist eine vollkommene, ewige Erlösung durch die Gnade Gottes. Es wird weder auf sakramentalem Weg durch ein automatisch wirksames Heilsmittel (Taufe, Abendmahl oder ähnliches) noch durch gute Werke erworben, sondern als freies Geschenk durch den persönlichen Glauben an den Herrn Jesus Christus und sein vollendetes Werk auf Golgatha empfangen (Röm. 3,24.28; Tit. 3,5–7).

Die Bibel sagt, dass der Herr seine Kinder durch den Glauben zur Seligkeit bewahrt (Joh. 10,27–29; 1. Petr. 1,3–5). Aber sie warnt auch vor Selbstsicherheit und ermahnt uns, am Glauben festzuhalten (1. Kor. 10,11–12; Hebr. 2,1; 6,4–6; 10,26–31; Offb. 3,10).

Wir sind uns bewusst, dass hinsichtlich der Errettung verschiedene Anschauungen existieren (Unverlier¬barkeit des Heils; Verlierbarkeit des Heils; komplementärer Standpunkt: die Bibel lehrt beide Aussagen¬reihen). Wir vertreten weitgehend den Standpunkt der „Verlierbarkeit des Heils“; andere Standpunkte sind in unserem Missionswerk möglich und dürfen in Liebe und Brüderlichkeit vertreten werden.

7. Die Gemeinde Jesu Christi

besteht aus allen wiedergeborenen Gläubigen (1. Kor. 12,13) von Pfingsten (Apg. 2) bis zur Entrückung bzw. Wiederkunft (1. Thess. 4,13–17). Sie ist der Leib und die Braut Christi (Eph. 1,22–23; 5,25–32). Wir sind überzeugt, dass Gott die gegenseitige Verantwortlichkeit für unser Leben als Christen und die verbindliche Leitung der Gemeinde durch männliche Älteste und Diakone will (1. Tim. 3,1–7; Titus 1,5–9; Hebr. 13,17).

8. Die örtliche Gemeinde

ist eine Versammlung wiedergeborener Menschen, die dazu berufen sind, die Herrlichkeit Gottes an einem bestimmten Ort in verbindlich gelebter Gemeinschaft und auf der Grundlage des Wortes Gottes vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt darzustellen.

Die Versammlungen der örtlichen Gemeinde dienen zur Verkündigung und zum Lehren des Wortes Gottes, zur Gemeinschaft, zum Feiern des Gedächtnismahls und zum Gebet. Dazu gehört auch die Anbetung Gottes, sowie auch die gegenseitige Stärkung und Hilfeleistung (Apg. 2,42.46; 1. Thess. 1,8).

Das Haupt der Gemeinde ist Jesus Christus (Kol. 1,18). Jede örtliche versammelte Gemeinde untersteht direkt diesem Haupt.

Zentrale Veranstaltung des Gemeindelebens ist der Gottesdienst am Sonntag. Dort wiederum steht die Verkündigung des Wortes Gottes im Zentrum. Dabei wiederum verfolgen wir das Prinzip der auslegenden Predigt. Dabei werden meist in Predigtreihen biblische Bücher oder biblische Themen systematisch betrachtet. Durch Anbetung, Musik und persönliche Lebensberichte wird Gottes Ehre aber ebenso gesucht.

Das Ziel einer Gemeinde ist es: Jesus Christus in den Mittelpunkt zu stellen und sich als Christen gegenseitig auf dem Weg mit Jesus zu ermutigen. Dabei wird der persönliche Glaube wachsen und auch durch den gegenseitigen Dienst der Liebe Ausdruck finden. Wir freuen uns an allen Menschen, die sich auf dieser Grundlage als Christen bezeichnen und suchen auch den Kontakt mit entsprechenden Gemeinden. Wir stehen allerdings der ökumenischen Bewegung distanziert gegenüber und sind auch nicht in der Evangelischen Allianz organisiert.

9. Das Christenleben

ist ein Leben in der Nachfolge Jesu. Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich (Joh. 15,1–8). Die geistliche Verbindung des Gläubigen mit Christus wird an der Frucht des Geistes (Gal. 5,22) und insbesondere an der Liebe zu Gott, zum Bruder und darüber hinaus zu allen Menschen sicht¬bar (1. Kor. 13; 2. Petr. 1,7; Tit. 3,2).

10. Die Taufe

von an Christus gläubig Gewordenen und das Gedächtnismahl sind Verordnungen des Herrn Jesus mit symbolischem Charakter, die wir dankbar und gehorsam ausüben. Wir verstehen sie aber nicht als Sakrament (heilsvermittelnde Handlung).

Wir glauben, dass zur Zeit des Neuen Testaments nur Menschen getauft wurden, die von falschen Wegen umgekehrt waren (Apg. 2,38; 9,18–19), denen der Herr das Herz geöffnet hatte (Apg. 16,14–15) und die wirklich gläubig geworden waren (Apg. 8,12.37; 18,8). Solche Menschen wurden durch Untertauchen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft (Mt. 28,19).

Die biblische Taufe ist die äußere Darstellung der inneren Realität des Glaubens an das Mitgekreuzigt-, Mitbegraben- und Mitauferstandensein in Christus (Röm. 6,3–11).

11. Das Gedächtnismahl

wirkt keine Vergebung der Sünden, sondern stärkt die Kinder Gottes durch das Gedenken an die wunderbare Liebe Gottes, den aufopfernden Gehorsam Jesu Christi und sein Erlösungswerk (1. Kor. 11,23–26). Es ist Gottes Wille, dass am Gedächtnismahl nur Wiedergeborene teilnehmen. Eine Selbst¬prüfung sollte in jedem Fall vorausgehen (1. Kor. 11,27–32).

12. Der Satan

existiert als Person und ist der große Gegenspieler Gottes und aller Gläubigen (Joh. 8,44; Offb. 12,1–12). Er befehligt ein Heer von Dämonen (Eph. 6,11–12) und macht das tägliche Anlegen der geistlichen Waffenrüstung nötig (Eph. 6,10–20). Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind die Mächte der Finsternis bereits besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen (Offb. 20,10).

13. Wiederkunft und Entrückung

sind eine klare Lehre der Schrift (Mt. 24,30; 1. Thess. 4,13–18). Der Herr wird wiederkommen, um die Seinen zu sich zu holen; dann wird er auf der Erde zunächst das messianische, tausendjährige Friedens¬reich aufrichten (Offb. 20,1–6). Wir sind uns bewusst, dass hinsichtlich des Zeitpunktes der Entrückung verschiedene Anschauungen existieren (vor, während oder nach der großen Trübsal). Diese Standpunkte sind in unserem Missionswerk möglich und dürfen in Liebe und Brüderlichkeit vertreten werden.

14. Das zukünftige Leben

sind eine klare Lehre der Schrift (Mt. 24,30; 1. Thess. 4,13–18). Der Herr wird wiederkommen, um die Seinen zu sich zu holen; dann wird er auf der Erde zunächst das messianische, tausendjährige Friedens¬reich aufrichten (Offb. 20,1–6). Wir sind uns bewusst, dass hinsichtlich des Zeitpunktes der Entrückung verschiedene Anschauungen existieren (vor, während oder nach der großen Trübsal). Diese Standpunkte sind in unserer Gemeinde möglich und dürfen in Liebe und Brüderlichkeit vertreten werden.

Unsere Struktur

Organigramm-1024x419

Auch wenn wir mit anderen Gemeinden eng und verbindlich zusammenarbeiten, so glauben wir doch, dass die Bibel die Unabhängigkeit jeder Gemeinde für ihre örtliche Arbeit betont. Dafür wollen wir uns am biblischen Leitbild orientieren:

Älteste als Leitung der Gemeinde

Diakonate

Dienstbereiche

Verein als adiministratives Gremuim


Oft gestellte Fragen an uns

Der Begriff Freikirche ist in historischer Sicht eindeutig. Er bezeichnet eine vom Staat unabhängige Kirche. Heute wird die Bezeichnung Freikirche de facto eher dazu verwendet, eine bestimmte Kirche gegen Volkskirchen einerseits und gegen Sekten andererseits abzugrenzen.

Nach der Entstehung der christlichen Gemeinde im ersten Jahrhundert in Jerusalem gab es keine geistliche »Zentrale« für den sich ausbreitenden christlichen Glauben. Die erste hierarchisch organisierte Kirche in Europa war die römisch-katholische Kirche. Sie entstand im 4. Jahrhundert.

Daneben gab es immer wieder Gruppen, die aus verschiedenen Gründen entstanden sind, um zu den von der Kirche vernachlässigten Grundsätzen und Prinzipien des Glaubens zurückzukehren.

Anlass für die Entstehung weiterer christlicher Gruppen war die Reformation in Deutschland, eingeleitet durch Martin Luther. Zunächst begründete die Evangelische Kirche ihre Trennung von der Römisch-Katholischen mit den Leitsätzen: “Allein die Bibel”, “allein die Gnade” und “allein durch Glauben”.

Neben der evangelischen Kirche entstanden im Laufe der Jahrhunderte verschiedene selbstständig organisierte Kirchen, die verstanden, dass Menschen nicht automatisch durch die „getaufte“ Zugehörigkeit zu einer Kirche Christen werden. Sie erkannten, dass die Menschen im Neuen Testament zuerst eine bewusste Entscheidung für Jesus Christus trafen, bevor sie sich taufen ließen. Diese Überzeugung wird bis heute in Freikirchen in der Praxis gelebt. In der Regel wird man nicht automatisch Mitglied. Erst wenn Menschen eine persönliche und bewusste Entscheidung für Jesus Christus treffen, können sie gewöhnlich Mitglieder von freien Gemeinden werden. Der Glaube an Jesus Christus wird bei den meisten Freikirchen durch die Taufe bezeugt, bei der der Täufling untergetaucht wird. Die Mitarbeit in der Freikirche ist für jedes Mitglied selbstverständlich, wobei die Intensität natürlich von der persönlichen Lebenssituation und den eigenen Möglichkeiten abhängt.

Zentrales Anliegen von Freikirchen ist, das Gemeindebild des Neuen Testaments zu leben. Deshalb ist die Bibel Maßstab in allen Glaubens- und Lebensfragen.

Freikirchen sind in der Regel keine hierarchischen Kirchen, sondern ein freiwilliges Miteinander von selbständigen örtlichen Einzelgemeinden. Sie haben sich besonders in Holland, England und den USA verbreitet, wo sie große christliche Gemeinden bilden. Bekannte Freikirchen sind die Methodisten, Mennoniten, Baptisten, die freien evangelischen Gemeinden (FEG) und die sogenannten Brüdergemeinden. Daneben gibt es viele kleine Gemeinden, die zu keinem freikirchlichen Bund gehören, doch auch eine offene Gemeinschaft von christusgläubigen Menschen sind, die das Anliegen haben, Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus zu helfen.

Der Unterschied zur evangelischen Kirche

In der Landeskirche ist Mitglied, wer als Kind getauft wurde. Bei uns kann nur Mitglied werden, wer bekennt, an Jesus Christus zu glauben, durch ihn Vergebung seiner Sünden empfangen zu haben und als Christ leben zu wollen. Nach der Heiligen Schrift ersetzt die Taufe nicht den Glauben, sondern ist ein symbolischer Akt eines an Jesus Christus glaubenden Menschen.

Christen sind integere Menschen

Wir können keinem Menschen ins Herz sehen. Wir vertrauen darauf, dass uns ein aufrichtiges Bekenntnis gegeben wird. Wir rechnen damit, dass im Leben eines Christen Wirkungen des Glaubens sichtbar werden und sein Verhalten seinem Bekenntnis nicht widerspricht.

Wir sind keine allein seligmachende Gemeinschaft

Nein! Sekten lehren, das die Zugehörigkeit zu allein ihrer Gemeinschaft nötig ist, um in den Himmel zu kommen. Auch vertreten sie oft Sonderlehren, die neben oder vorrangig vor der Bibel praktiziert werden. Diese Auffassungen lehnen wir ab. Wir sind überzeugt, dass der Glaube an Jesus Christus gemäß der Bibel der einzige Weg zurück zu Gott ist. Das Heil ist an Jesus und nicht an eine Gemeinschaft oder an eine Sonderlehre gebunden.

Christen sind nicht besser - aber besser dran

Trotz unseres Glaubens an Jesus Christus und dem Wunsch, nach Gottes Willen zu leben, sind wir keine fehlerlosen Menschen, die besser sind als andere. Wir haben aber eine andere Lebensperspektive. Wir wissen, dass wir schon jetzt zu Jesus gehören und ewig bei ihm sein werden. Wir glauben, dass er für unsere Lebensschuld am Kreuz gestorben ist. Deshalb müssen wir Schuld nicht mehr verdrängen, die Schuldfrage ist bei uns grundsätzlich gelöst.

Wenn wir in unserem Alltag wieder schuldig werden, können wir auch damit zu Jesus umkehren und ihn um Vergebung bitten. Wir erleben auch, dass mit der Beziehung zu Jesus manche andere Leidenschaften und Zwänge in unserem Leben die Macht verloren haben.

Wir finanzieren uns durch Vertrauen und freiwillige Spenden

Als evangelische freie Gemeinde werden wir nicht durch Kirchensteuern oder öffentliche Gelder unterstützt. Wir vertrauen Gott, dass er uns die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Praktisch werden wir durch die freiwilligen Gaben der Mitglieder und Freunde getragen. Unsere finanzielle Situation wird für die Mitglieder mindestens einmal jährlich ausführlich dargestellt.

Als gemeinnütziger Verein werden wir regelmäßig vom Finanzamt überprüft und bekommen von diesem auch die Berechtigung, Spendenbescheinigungen auszustellen, die steuerlich abzugsfähig sind. Uns ist es wichtig, einen großen Teil unserer Finanzen für die Verbreitung des Evangeliums zu verwenden.