Unser Profil

In unseren Gottesdiensten sind Gäste jederzeit herzlich willkommen. Wichtig ist für uns eine biblisch fundierte Verkündigung, die im Mittelpunkt unserer Versammlungen steht. Uns ist dabei ein praktischer Bezug der Predigt zum persönlichen Leben und zur Gegenwart wichtig.

Unsere Gottesdienste verstehen wir als Ausrichtung auf Gott, als Ermutigung und Korrektur für das persönliche Leben und auch als Ort der Begegnung mit anderen Christen.
Kinder sind ebenfalls herzlich willkommen. Sie sind zunächst im Gottesdienst mit dabei. Vor der Predigt können sie in die parallel stattfindenden Kinderstunden-Gruppen gehen.

In Bibelstunden und verschiedenen Gruppen und Kreisen wollen wir Gottes Willen für unser persönliches Leben noch besser kennen lernen, um ihn zu tun.

Als Freie christliche Gemeinde bekennen wir uns zu den Grundsätzen der Reformation. „Allein die Schrift“ – „allein der Glaube“ – „allein die Gnade“. Einer unser Schwerpunkte ist das Gebet und der Auftrag unseres Herrn Jesus, seine gute Nachricht in der ganzen Welt weiterzusagen. Deshalb beteiligen wir uns als Gemeinde an der Unterstützung von Missionaren.

Wir beanspruchen nicht, die allein richtige und wahre Gemeinde zu sein. Von unserer Ausrichtung her sind wir evangelikal, konservativ und nicht charismatisch.

Lesen Sie mehr über uns in Unsere Ziele.

Unsere Überzeugungen

Auszugsweise nennen wir hier einige Glaubensüberzeugungen, um ein gewisses Profil deutlich werden zu lassen. Besucher unserer Gemeinde, die nähere Auskünfte wünschen, dürfen gerne unsere Ältesten und Diakone ansprechen.

Die Bibel

ist und enthält die einzige Grundlage unseres Glaubens. Sie ist das niedergeschriebene Wort Gottes und besteht aus den 66 Büchern des Alten und Neuen Testaments. Diese Heilige Schrift ist in allen Teilen von Gott inspiriert und damit in den Urmanuskripten völlig fehlerlos (2. Tim. 3,16; 2. Petr. 1,21). Die Bibel ist unsere höchste und endgültige Autorität für Lehre und Leben. Sie muss mit Ehrfurcht behandelt und ihrem eigenen Anspruch gemäß ausgelegt werden. Die historisch-kritische Methode der Schriftauslegung mit ihrer Infragestellung von Wundern usw. lehnen wir entschieden ab. Wir glauben auch, dass Gott mit der Bildung des neutestamentlichen Kanons seine schriftliche Offenbarung an uns abgeschlossen hat.

Der EINE Gott

existiert ewig, ohne Ursprung und Ende als drei Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist (Mt. 28,19; 2. Kor. 13,13). Er ist Schöpfer, Erhalter und Richter dieser Welt (1. Mose 1,1; Hebr. 1,3; Offb. 20,11–15). In seinem Sohn Jesus Christus tritt er auch als Retter der Welt in Erscheinung (1. Joh. 4,15; Joh. 3,17).

Der Herr Jesus Christus

ist ewiger Gott (Joh. 1,1–3; 1. Joh. 5,20) und wahrer Mensch (Röm. 9,5; Phil. 2,5–8). Wir glauben an seine jungfräuliche Empfängnis (Mt. 1,18–23), an sein sündloses Leben (Hebr. 4,15), an seinen stellvertretenden, vollgenügsamen Opfertod (2. Kor. 5,21), an ihn als den einzigen Mittler und Erlöser der Menschen (1. Tim. 2,5–6), an seine leibliche Auferstehung (Lk. 24,26–43), an seine leibliche Himmelfahrt (Apg. 1,9) und an seine leibliche Wiederkunft (Apg. 1,11).

Der heilige Geist

ist die dritte Person der Gottheit (Joh. 16,7). Er überführt die Welt von Sünde (Joh. 16,8–11). Er bewirkt wahre Umkehr und Glauben. Er schenkt die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Joh. 3,5) und die Gliedschaft am Leib Jesu Christi (1. Kor. 12,13). Er bewohnt den Gläubigen ab dem Augenblick der Wiedergeburt, versiegelt ihn und verherrlicht Christus (Röm. 8,9; Eph. 1,13–14).

Der Heilige Geist möchte jedes Kind Gottes erfüllen (Eph. 5,18) und in das Bild Jesu Christi umgestalten (2. Kor. 3,17–18). Er bewirkt die Frucht des Geistes (Gal. 5,22), die das offensichtliche Zeichen der Wiedergeburt und der nachfolgenden Heiligung ist.

Der Heilige Geist schenkt den Gläubigen Gnadengaben, Charismen. Er ist souverän in der Mitteilung und den Wirkungen seiner Gnadengaben (Röm. 12,3–8; 1. Kor 12,8–10). Wir glauben jedoch, dass keine bestimmte Gabe als Beweis der Wiedergeburt angesehen werden darf (1. Kor. 12,28–30).

Der Mensch

ist von Gott geliebt (Joh. 3,16). Er ist eine direkte Schöpfung und ein Abbild Gottes (1. Mose 1,26–27). Die verschiedenen Evolutionstheorien (theistische; atheistische) lehnen wir ab.

Nach seiner Erschaffung fiel der Mensch in Sünde (1. Mose 3,1–24) und starb geistlich (1. Mose 2,17). Darum ist er jetzt von Natur aus ein verlorener Sünder (Röm. 3,23; Eph. 2,1).

Aus diesem Zustand kann sich der Mensch weder auf dem Weg der Religionen noch durch Philosophien und eigene Anstrengungen erretten (Eph. 2,8–9). Er braucht die neue Geburt aus Gott (Joh. 3,7) und vorher eine aktive Hinwendung zu ihm, verbunden mit einer Abkehr von allen falschen Wegen (Apg. 3,19; 19,19).

Das Heil

ist eine vollkommene, ewige Erlösung durch die Gnade Gottes. Es wird weder auf sakramentalem Weg durch ein automatisch wirksames Heilsmittel (Taufe, Abendmahl oder ähnliches) noch durch gute Werke erworben, sondern als freies Geschenk durch den persönlichen Glauben an den Herrn Jesus Christus und sein vollendetes Werk auf Golgatha empfangen (Röm. 3,24.28; Tit. 3,5–7).

Die Bibel sagt, dass der Herr seine Kinder durch den Glauben zur Seligkeit bewahrt (Joh. 10,27–29; 1. Petr. 1,3–5). Aber sie warnt auch vor Selbstsicherheit und ermahnt uns, am Glauben festzuhalten (1. Kor. 10,11–12; Hebr. 2,1; 6,4–6; 10,26–31; Offb. 3,10).

Wir sind uns bewusst, dass hinsichtlich der Errettung verschiedene Anschauungen existieren (Unverlierbarkeit des Heils; Verlierbarkeit des Heils; komplementärer Standpunkt: die Bibel lehrt beide Aussagenreihen). Wir vertreten weitgehend den Standpunkt der „Verlierbarkeit des Heils“; andere Standpunkte sind in unserer Gemeinde möglich und dürfen in Liebe und Brüderlichkeit vertreten werden.

Die Gemeinde Jesu Christi

besteht aus allen wiedergeborenen Gläubigen (1. Kor. 12,13) von Pfingsten (Apg. 2) bis zur Entrückung bzw. Wiederkunft (1. Thess. 4,13–17). Sie ist der Leib und die Braut Christi (Eph. 1,22–23; 5,25–32). Wir sind überzeugt, dass Gott die gegenseitige Verantwortlichkeit für unser Leben als Christen und die verbindliche Leitung der Gemeinde durch männliche Älteste und Diakone will (1. Tim. 3,1–7; Titus 1,5–9; Hebr. 13,17).

Die örtliche Gemeinde

ist eine Versammlung wiedergeborener Menschen, die dazu berufen sind, die Herrlichkeit Gottes an einem bestimmten Ort in verbindlich gelebter Gemeinschaft und auf der Grundlage des Wortes Gottes vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt darzustellen.

Die Versammlungen der örtlichen Gemeinde dienen zur Verkündigung und zum Lehren des Wortes Gottes, zur Gemeinschaft, zum Feiern des Gedächtnismahls und zum Gebet. Dazu gehört auch die Anbetung Gottes, sowie auch die gegenseitige Stärkung und Hilfeleistung (Apg. 2,42.46; 1. Thess. 1,8).

Das Haupt der Gemeinde ist Jesus Christus (Kol. 1,18). Jede örtliche versammelte Gemeinde untersteht direkt diesem Haupt.

Zentrale Veranstaltung des Gemeindelebens ist der Gottesdienst am Sonntag. Dort wiederum steht die Verkündigung des Wortes Gottes im Zentrum. Dabei wiederum verfolgen wir das Prinzip der auslegenden Predigt. Dabei werden meist in Predigtreihen biblische Bücher oder biblische Themen systematisch betrachtet. Durch Anbetung, Musik und persönliche Lebensberichte wird Gottes Ehre aber ebenso gesucht.

Das Ziel einer Gemeinde ist es: Jesus Christus in den Mittelpunkt zu stellen und sich als Christen gegenseitig auf dem Weg mit Jesus zu ermutigen. Dabei wird der persönliche Glaube wachsen und auch durch den gegenseitigen Dienst der Liebe Ausdruck finden. Wir freuen uns an allen Menschen, die sich auf dieser Grundlage als Christen bezeichnen und suchen auch den Kontakt mit entsprechenden Gemeinden. Wir stehen allerdings der ökumenischen Bewegung distanziert gegenüber und sind auch nicht in der Evangelischen Allianz organisiert.

Das Leben des Christen

ist ein Leben in der Nachfolge Jesu. Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich (Joh. 15,1–8). Die geistliche Verbindung des Gläubigen mit Christus wird an der Frucht des Geistes (Gal. 5,22) und insbesondere an der Liebe zu Gott, zum Bruder und darüber hinaus zu allen Menschen sichtbar (1. Kor. 13; 2. Petr. 1,7; Tit. 3,2).

Die Taufe

von an Christus gläubig Gewordenen und das Gedächtnismahl sind Verordnungen des Herrn Jesus mit symbolischem Charakter, die wir dankbar und gehorsam ausüben. Wir verstehen sie aber nicht als Sakrament (heilsvermittelnde Handlung).

Wir glauben, dass zur Zeit des Neuen Testaments nur Menschen getauft wurden, die von falschen Wegen umgekehrt waren (Apg. 2,38; 9,18–19), denen der Herr das Herz geöffnet hatte (Apg. 16,14–15) und die wirklich gläubig geworden waren (Apg. 8,12.37; 18,8). Solche Menschen wurden durch Untertauchen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft (Mt. 28,19).

Die biblische Taufe ist die äußere Darstellung der inneren Realität des Glaubens an das Mitgekreuzigt-, Mitbegraben- und Mitauferstandensein in Christus (Röm. 6,3–11).

Das Gedächtnismahl

wirkt keine Vergebung der Sünden, sondern stärkt die Kinder Gottes durch das Gedenken an die wunderbare Liebe Gottes, den aufopfernden Gehorsam Jesu Christi und sein Erlösungswerk (1. Kor. 11,23–26). Es ist Gottes Wille, dass am Gedächtnismahl nur Wiedergeborene teilnehmen. Eine Selbstprüfung sollte in jedem Fall vorausgehen (1. Kor. 11,27–32).

Der Satan

existiert als Person und ist der große Gegenspieler Gottes und aller Gläubigen (Joh. 8,44; Offb. 12,1–12). Er befehligt ein Heer von Dämonen (Eph. 6,11–12) und macht das tägliche Anlegen der geistlichen Waffenrüstung nötig (Eph. 6,10–20). Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind die Mächte der Finsternis bereits besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen (Offb. 20,10).

Wiederkunft & Entrückung

sind eine klare Lehre der Schrift (Mt. 24,30; 1. Thess. 4,13–18). Der Herr wird wiederkommen, um die Seinen zu sich zu holen; dann wird er, nach unserer Überzeugung auf der Erde zunächst das messianische, tausendjährige Friedensreich aufrichten (Offb. 20,1–6). Wir sind uns bewusst, dass hinsichtlich des Zeitpunktes der Entrückung und des tausendjährigen Reiches verschiedene Anschauungen existieren (vor, während oder nach der großen Trübsal). Diese Standpunkte sind in unserer Gemeinde möglich und dürfen in Liebe und Brüderlichkeit vertreten werden.

Das zukünftige Leben

bedeutet die bewusste Existenz der Toten (Lk. 16,19–31), die Auferstehung des Leibes (Joh. 5,28–29), das Gericht und die Belohnung der Gläubigen (2. Kor. 5,10), das Gericht und die ewige Verdammnis der Ungläubigen (Offb. 20,11–15), das ewige Leben der Geretteten (Joh. 3,16) und die ewige, unaufhebbare Strafe der Verlorenen (Mt. 25,46; 2. Thess. 1,8–9).

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